Da wird ein Problem deutlich. Piktogramm-Männchen und -Frauchen sind zweidimensional. Im Rollstuhl von der Seite dargestellt, werden sie plötzlich geschlechtslos.
Das liegt an der Fantasielosigkeit von Piktogrammierern: Beim Weiblein einfach den Arm verkürzen und üppig abrunden, etwas nach oben schieben, beim Männlein den Arm leicht nach unten verschieben und den Winkel leicht verändern (zu was brauchen Piktodingse überhaupt Arme, zumal im Rollstuhl…)
Ralf Zeigermann schreibt über megascharfe Skalpelle, stinkende Filzstifte und lungenschädigende Kleber. Berichte aus einer analogen Zeit, verlegt bei Robert Wiegner.
Das Ratinger Hof Buch
Herausgegeben und gestaltet von Ralf Zeigermann, verlegt bei Robert Wiegner.
Täusch ick mich oder iss hier wieder allet anjeblich männliche jrößer darjestellt? Sogar größere Räder am Rolli… Ach, Kerlz… … …
Vor’n paar Tagen ‘ne junge Frau, mindestens 200 cm Körperlänge, wenn nicht darüber. Also!!
Selbstverständlich sind die Männer größer abgebildet. Das gehört zu den Grundregeln der Pictographie.
Erzähl mir noch ein’n… :-\
..und wo bleibt die Dame mit Burka?
Riecht schwer nach Diskriminierung!
Stimmt. Das ist politisch nicht korrekt. Ich werde mich beschweren.
Und Kerle mitt’m Fez? Jungs mit Röcken? Mädelz mit Hosen?
Das heisst nicht Rock. Das sind Kilts. So.
Stimmt auch wieder.
Da wird ein Problem deutlich. Piktogramm-Männchen und -Frauchen sind zweidimensional. Im Rollstuhl von der Seite dargestellt, werden sie plötzlich geschlechtslos.
Das liegt an der Fantasielosigkeit von Piktogrammierern: Beim Weiblein einfach den Arm verkürzen und üppig abrunden, etwas nach oben schieben, beim Männlein den Arm leicht nach unten verschieben und den Winkel leicht verändern (zu was brauchen Piktodingse überhaupt Arme, zumal im Rollstuhl…)